Fundstücke - eingesandt von Usern...

Und hier das erste Fundstück...........Anno 2001....
gefunden auf dem PC einer lieber anonym bleibenden Userin... ;-))



Besuche sind was wundervolles.... : -)

Irgendwann geschieht es....unvorbereitet und überraschend.
Chatterbesuch meldet sich an.

Es hört sich so harmlos und nett an ... können wir Euch nicht mal besuchen, es ist ja nicht weit...wir sind gerade in der Gegend....und es wäre doch schön, sich mal kennen zu lernen. : -)

Ja wer wird denn da nicht neugierig. Mobilisiert die letzten Reserven und ist total gespannt, auf die Chatter - die da kommen werden.
Und dann ist es endlich so weit.

Nach einem rigorosen Hausputz, dem säubern sämtlicher Nischen und Ecken, Handtücher bügeln und einem wahnsinns Einkauf , kommt der spannende Moment.
Die unbekannten aber neugierig erwarteten Chatter treffen ein.
Natürlich fix und fertig von der langen Fahrt, völlig ausgehungert und die Hälfte der nötigen Dinge wurde doch in der Aufregung glatt vergessen. : - (

Alles halb so schlimm.

Unser Kühlschrank ist gut gefüllt, die Kaffeemaschine funktioniert und im Pizza backen sind wir sowieso unangefochtene Weltmeister in der Amateurliga.
Nachdem die Chatter satt, zufrieden und beruhigt sind, wird ein kleiner Ausflug gemacht. Auch in unserer Umgebung gibt es sehenswerte Ausflugsziele.
Am Abend werden natürlich die Computer mobilisiert und es wir gechattet, was das Zeug hält.

Dann kommt der Abschied. Lange Gesichter beim Besuch - aber Übernachtung war nicht vereinbart. Also gibt es einen kühlen Abschiedsknuddler mit langem Gesicht und ein frostiges " Auf Nimmerwiedersehen "

Was waren denn das für Vögel, fragt mich mein Mann Abend s im Bett??
Keine Ahnung, antworte ich wahrheitsgemäß, ich kannte sie ja vorher auch nicht.
Wo sind denn die Blumen, fragt mein Angetrauter?
Welche Blumen frage ich naiv aber doch wissend?
Haben DIE noch nicht mal eine Kleinigkeit zur Begrüßung mitgebracht - fragt mein Göttergatte?
Sorry, die haben wirklich keine Blume mitgebracht auch keine Flasche Wein und noch nicht mal eine Tafel Schokolade für das Kind.
Chatter- sagt mein Mann - einfach wundervoll.

Und dann passiert es wieder... Chatter kündigen sich an. Man kann sich ja sooo wundervoll selbst einladen.
Ein bisschen komisch ist mir schon. Aber mein Mann hat ein Gemüt wie ein Schaukelpferd, immer rein in die gute Stube sagt er und schauen wir mal was diesmal passiert.
Diesmal werden die frisch bezogenen Betten benutzt, war ja so vereinbart.
Frühstück, Mittag, Kaffee und Abendbrot wird serviert.
Leider ist der Hunger des Besuches ziemlich beachtlich und einige stille Reserven aus der Speisekammer müssen dran glauben. Alles halb so schlimm, dafür sind ja Reserven da.
Die Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung werden mit meinem Auto gemacht.
Das gefällt den Chattern ausnehmend gut. Schön habt Ihrs hier, höre ich, tolle Umgebung und gute Luft.
Und gute Luft macht natürlich Hunger, ich plündere die letzten Reste in der Speisekammer und frage mich entsetzt, wie so wenig Leute sooooo viel futtern können.
Na ja, in der Jugend muss man halt aufbauen, damit man im Alter etwas zum zusetzen hat.

Drei Tage rumfahren, kochen, Tisch decken, Spüler bestücken und ausräumen sind nicht ohne.
Die Chatter fühlen sich wohl, es ist halt wie im Hotel. Nur eigentlich sind wir kein Hotel sondern eine ganz normale Familie.
Und die ganze normale Familie atmet auf, als der Besuch endlich wieder in Richtung Heimat verschwindet. Natürlich wird er zum Zug gefahren, wozu gibt es denn ein Auto.
Und natürlich fahre ich sie zum entlegendsten Bahnhof, damit das vorhandene Ticket gilt das die Chatter in der Tasche haben, ist ja wohl selbstverständlich.
Inzwischen bekomme ich schon Vieltankerrabatt an der Tankstelle, ist ja auch was Nettes.

Abends im Bett kommt mir mein Mann mit dem obligatorischen Spruch.
Wo sind denn die Blumen???
Welche Blumen frage ich harmlos aber ahnend??
Haben DIE denn noch nicht mal Blumen mitgebracht fragt mein Mann. Das gehört sich doch wohl, dass man wenigstens eine kleine Blume mitbringt.
Also eigentlich finde ich das auch aber Chatter sind wohl eine ganz besondere Spezis, bei der das nicht zum guten Ton gehört.
Sag mal, tastet mein Mann sich vorsichtig an sein Thema, aus welchem Teil der Welt stammen denn diese Burschen???
Ich ahne schreckliches.
Auf alle Fälle aus einem Teil der Welt in dem noch Säcke vor den Türen hängen und Klinken unbekannt sind.
Vom vielen schmeißen unserer Eingangstür ist teilweise der Putz von der Veranda abgefallen. Der überlebende Putz hat Risse - der ideale Eingangsort für Nässe.
Halb so schlimm.
Mein Göttergatte leidet sowieso unter chronischer Langeweile und hat nun im nächsten Sommer eine sinnvolle Aufgabe. Losen Putz abklopfen und die Stellen neu verputzen.
Den Chattern sei Dank.

Und schon wieder ist es so weit. Man lädt sich ein.
Alles geht von vorne los.
Betten beziehen, Handtücher bügeln, Essen kochen, Frühstück machen, rumfahren - alles wie immer.
Mein Haushaltsbudget reicht mal wieder nicht aus, wir wollen ja grillen, ein bisschen Wein trinken und uns amüsieren.
Nach drei Tagen Stress, knüppeln in der Küche, Arbeit als Chauffeur und Dienstmädchen vom Dienst, sind wir endlich erlöst.
Abends im Bett fragt mich mein Mann....wo sind denn die Blumen ..???
Inzwischen bin ich genau so frustriert wie er.
Nix Blumen oder Wein - 3 Tage durchfressen waren angesagt und mir reicht es jetzt auch.

Aber da habe ich die Rechnung ohne das Kind gemacht.
Was die Eltern können, kann das Kind schon lange.
Also das Ganze noch einmal im Doppelpack.
Zwei Chattermädchen suchen uns heim.
Welche Überraschung. Das eine Kind weiß was sich gehört und bringt ein sehr hübsches Präsent für die Familie mit. : -)))
Ich atme auf, schöpfe Kraft und zeige mich von meiner großzügigsten Seite.

Wir fahren in der Gegend rum. Nur gut, dass ich den Vieltankerrabatt noch habe.
Besuchen den Tierpark, baden in der Ostsee und schlagen uns den Bauch mit lecker Fisch vom Hafen voll.
Natürlich sind die Kinder eingeladen und das auch wirklich gerne.
Es wird gegrillt, gebrutzelt und alles nach Wunsch organisiert.
Natürlich wollen die Mädels auch mal unter sich sein und so spendiere ich einen Fuffi damit die Mädchen bei unserem Chinesen Essen gehen können. Man ist ja nur einmal jung und wir sind wirklich nicht knauserig.
So eine ganze Woche kann einem schon ziemlich an die Substanz gehen und ich bin dann doch froh, als es endlich in Richtung Bahnhof geht.

Wir atmen auf - Ruhe, herrlich.

Aber das war nur die Ruhe vor dem Sturm.
Am nächsten Tag (Sonnabend) steigen mir Düfte in die Nase, die ich wirklich nicht mag.
Kloake.......ih gitt.
Wir sind verstopft.!!!
Da wir noch eine gute alte Klärgrube unser Eigen nennen, müsste es eigentlich mit einer Spirale klappen.
Denkste. Die Spirale kommt nicht durch.
Dafür hängen an der Spitze der Spirale große Stücken, die wir problemlos als Überreste von Hygienebinden identifizieren.
Ich falle fast in Ohnmacht als mir so richtig klar wird, was wir da an der Angel haben.
Das Kind ist unschuldig, schließlich hat sie von Anfang an gelernt, wie solche Dinge entsorgt werden.
Also schmeißt sich mein Mann in die Arbeitsklamotten, entfernt den Deckel von der Klärgrube und versucht sich liegender Weise, mit einem Hochdruckgerät den Weg durch unser Rohrsystem frei zu kämpfen.
Ab und an knirscht sein Ersatzteil in der Halswirbelsäule aber die Rohre sind nicht willig.
Alles dicht.
Inzwischen sind unsere Nachbarn eingetroffen. Wir kämpfen mit vereinten Kräften.
Natürlich haben wir an diesem Tag Sturm und kräftigen Regen, so eine Aktion muss sich doch auch lohnen.
Ich werde hochrot, als wieder ein paar nette Hygieneüberreste ans Tageslicht befördert werden.
Irgendwann geben wir alle auf und vertrauen auf Kärcher. Die rücken am nächsten Tag (Sonntag) mit schwerer Technik an.
Über den Rest decke ich den Mantel der Nächstenliebe.

Zum Glück ereilte uns dann ein regnerischer Herbst und ein langer trister Winter.
Vor den Winterferien kam das Kind freudestrahlend angerannt.
Ich bin eingeladen, ich darf eine Woche Ferien bei einem Mädchen verbringen, das im letzten Sommer bei uns war.
Super, das klappt dann mit einem Wochenendticket und das Kind wird auch mal ein bisschen verwöhnt.
Ja, Pech - die Einladung wurde umgeändert und galt dann erst ab Dienstag.
Kein Problem, ich fahre das Kind mit dem Auto zu einem anderen Bahnhof und von da fährt sie dann mit einem Regionalticket.
Wir lieben unser Kind, sind aber nicht böse mal ein par Tage Ruhe zu haben und das Kind gut aufgehoben zu wissen.
Leider hielt die Ruhe nicht lange an.
Mittwoch Abend teilte uns das Kind telefonisch mit, dass es am Donnerstag Mittag am Bahnhof eintrifft???????
Was???
Der ganze Aufwand und so viel Fahrgeld für 2 Tage???

Seufzend stand ich also Donnerstag am Bahnhof und nahm ein ziemlich verwirrtes Kind in Empfang.
Blass und müde sah sie aus.
Kein Wunder.
Sie musste nur mit einem Schlafsack bewaffnet auf der Erde schlafen. Es war wohl nicht möglich wenigstens noch eine Luftmatratze zu organisieren.
Und da das andere Mädchen gerade auf einem Teenie-Diät-Trip war, gab es leider auch nichts zu Essen.
Das Taschengeld, das das Kind mit hatte , war eigentlich für kleine Extras gedacht. Kino, Eisdiele usw.
Es ging für die normale Verpflegung drauf, denn das Kind braucht keine Diät sondern eine ganz normale Mischkost und eigentlich auch nur kleine Portionen.
Wir waren alle enttäuscht.
Nur mein Mann nicht.
Zornesrot verschwand er in der Werkstatt.
Nach einer Stunde basteln und hämmern, erschien er wieder.
Seitdem hängt ein riesiges Schild an unserem Haus.
In großen roten Buchstaben kann man lesen:

ZUTRITT FÜR CHATTER VERBOTEN !!!

Besuche sind was wundervolles........


Aber natürlich sind Chattertreffen ganz wirklich was Schönes. :-))

Chattertreffen in Berlin 2003 (Quelle NHT Weinachtsausgabe)

Exklusiv für die Weihnachtsausgabe der NHT ein erster Bericht von unserem Berlin- CT.

Brummbär ist diesmal der "Sammler" und Oberverantwortliche für den Komplettbericht.
Den könnt Ihr sicher bald im Treffen-Forum nachlesen.
Aber wir wollen Euch natürlich eine kleine Kostprobe geben, vom letzten CT diesen Jahres.
Es war das letzte CT des Jahres 2003 - aber es war keines Falls das Letzte und auch nicht das Letzte. ;-)

Am Freitag, 5.12.2003 machten sich viele Chatter auf die Socken, Strümpfe, Autobahnen, Bundesbahnen oder Flieger und düsten nach Berlin.
Neppi zitterte bei Mausel im Auto, Jery zitterte im Dunkeln auf der Autobahn, Holger zitterte ob er den Rest des HT in der riesigen Herberge überhaupt finden würde und Madras zitterte ob der verwirrenden Vielfalt der öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin.
Germa und ich zitterten nicht. Für uns war es ein Heimspiel.
Oder na ja, so ein bisschen hab ich auch gezittert. Immerhin fuhr ja mein GG das Auto und da kommt man ohne heftiges Angstzittern nicht an.

Dieses Mal fanden wir die Jugendherberge auf Anhieb und stolperten im Foyer direkt in die Arme von Madras , der das Taunus-Duo hinter seinem Rücken versteckt hatte.
Großes Hallo, knuddelige Begrüßung und nun sollte es in unseren bestellten "Feierraum" gehen. Madras und der kleine Löwe hatten mächtig zu tun, um Germas Taschen und Tüten die Treppen hoch zu schleppen. Man hätte vermuten können, Germa will für die nächsten 6 Monate in die JHB einziehen.
Weit gefehlt.
Aus ihren Taschen, Tüten und Beuteln zauberte sie Servietten, Kerzen, Dekorationen und wir kämpften mit vereinten Kräften darum, dem Raum ein festliches Gewand zu verpassen.
Es gelang uns erstaunlich gut und nach etlichem Tische rücken, Stühle verstellen, Lampen ausmachen, waren wir fertig - im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich verschwand mal für kleine Mädchen und wurde auf der Treppe fast umgerannt.
AUA - und dieser Stiesel entschuldigt sich nicht mal. Leute gibt's...tz...tz... so einer kann doch nur zum HT gehören, der sah verdächtig nach Holger aus.
Na klar war es Holger und dieses stürmische Temperament ist sein Naturell.
Außerdem ist er auch noch ein Verwandlungskünstler aber dazu später.
Neppi und Mausel flogen auch irgendwann ein und Donja Mauselita ist in Natura wirklich viel netter als er immer tut.

Nun saßen wir also da.
Fröhlich, mit einem frechen Spruch auf den trockenen Lippen und mit einem unheimlich Durst in der Kehle.
Unser Bittransporter war noch nicht eingetroffen.
Ich glaube noch nie wurden Bayasche, Brummbär und Balu so sehnsüchtig erwartet, wie an diesem Abend................sie hatten das Bit im Kofferraum. *lechz
Aber irgendwann ist auch die längste Wartezeit zu Ende und die heiß ersehnten Bitkästen trafen ein, mit der Brummbärfamilie im Schlepptau.

Also ab zum Abendbrot. Lecker JHB Essen reinwürgen. Reis, Fischbällchen, Salat und Quarkspeise. Wir haben es alle überlebt und Holger hat ein weiteres Talent bewiesen. Er ist Weltmeister im Kleckern. *ggg
Nach dem Abendbrot wurde dann erst einmal gelöscht, mit Bit und Brause und dann kam endlich auch unsere Jery angesaust.
Ehrlich gesagt, waren wir alle schon ein bisschen in Sorge. Blond, fremd in Berlin, Dunkelheit und dann diese versteckte JHB finden.
Aber Jery hat zum wiederholten Mal bewiesen, dass blond sein nicht automatisch auch blond sein heißt. *ggg

So, nun waren wir ja alle versammelt und konnten endlich loslegen.
Die schwachen Proteste des Taunuslöwen wurden diskret überhört.
Er wurde ins Weihnachtsmannkostüm gesteckt, bekam eine Rute und ein Glöckchen in die Hand gedrückt, den Geschenkesack auf den Rücken gebunden und wurde auf die Chatter losgelassen.
Mit grimmigem Blick und tiefer Stimme wurden die Chatter begrüßt und unter Androhung von Bitentzug, zum Gedicht aufsagen gezwungen.
*kicher - am witzigsten war das Gedicht, das Neppi und Mausel im Auto gedichtet hatten.
Ich hoffe, sie haben einzelne Gedichtpassagen unterwegs nicht ausprobiert. ;-)
Die Taunushexe und ich hatten das gleiche Gedicht ausgesucht und trugen es im Dutt....ähm Duett vor.
Jery und Germa teilten sich mein Reservegedicht. Wobei die Blätter vertauscht wurden und Germa mit dem Ende anfing und Jery mit dem Anfang aufhörte.
Bayasche sang ein wunderschönes Lied und rettete somit die Weihnachtsstimmung.
Die allerdings ihr angegrauter Angetrauter aber sofort wieder verdarb.
Hinterlistig wie Brummbären nun mal sind, wollte sich Derselbige nämlich vorm Gedicht aufsagen drücken. Steckte dem Weihnachtsmann eine Bitflasche zu, angelte sich mit affenartiger Geschwindigkeit ein Geschenk und verschwand in der Menge.
Wie fies. :-D
Na ja, es war ein lustiger Abend, mit viel Spaß.

Holger stellte noch sein Talent als lebender Bierkasten unter Beweis und Bayasche übte sich im Trampolinspringen auf Holgers Bauch. Was ihr mehr als unheimlich war, denn die Augen waren verbunden......und ..."iiihhh, das ist ja so weich".....war ihr Standardsatz.

So, und nun sind die Anderen dran.

Michelle




Das habe ich beim Stöbern in alten HT-Unterlagen gefunden und das möchte ich Euch nicht vorenthalten.
Und da wir demnächst Unser 10 jähriges bestehen Feiern, denke ich dass das genau hier reinpasst.
Viel Spaß beim Lesen
Sir_Wilfried

Liebe Chatter, wie schon in den Vorjahren wollen wir auch in diesem Jahr wieder ein großes Chattertreffen organisieren.
Da es in der Vergangenheit einige unerfreuliche Zwischenfälle gab, möchten die Organisatoren im Vorfeld auf gewisse Spielregeln hinweisen, um die fröhliche Feier auch im rechten Rahmen ablaufen zu lassen.

1. Wenn möglich sollten die Chatter den besagten Treffpunkt noch aus eigener Kraft erreichen, und nicht im alkoholisierten Zustand von Mitchattern hereingetragen werden. Eine Vorfeier im Zug, Auto oder wo auch immer, sollte möglichst vermieden werden.

2. Es wird nicht gern gesehen, wenn sich Chatter mit ihrem Stuhl direkt neben die Bitkästen setzen.

3. Schnaps, Wein und Sekt sollte auch zu vorgerückter Stunde *nicht* direkt aus der Flasche getrunken werden. Besonders wenn man noch Reste der genossenen Mahlzeit im Mund hat. Der Hinweis *Alkohol desinfiziert* beseitigt nicht bei allen Chattern das Misstrauen gegen Speisereste in den angetrunkenen Flaschen.

4. Wer im letzten Jahr die bereitgestellte Erdbeerbowle gegen eine Mischung aus Hagebuttentee und Super-Bleifrei ausgetauscht hat, wird darum gebeten diesen Scherz nicht noch einmal zu wiederholen. Sicherlich ist uns allen noch in Erinnerung was passierte als ein Chatter sich nach dem dritten Glas eine Zigarette anzündete.

5. Sollte jemand nach Genuss der angebotenen Speisen und Getränke von einer gewissen Unpässlichkeit befallen werden, so wird darum gebeten die dafür vorgesehen Örtlichkeiten aufzusuchen. Ein Chatter war im letzten Jahr über den unerwarteten Inhalt seines Aktenkoffers nicht sehr begeistert.

6. Wenn Volkslieder gesungen werden, sollten die Originaltexte gewählt werden. Einige unserer Chatter sind noch minderjährig und könnten durch andere Textpassagen irritiert werden.

Wenn wir uns alle gemeinsam an diese wenigen Verhaltensmaßregeln halten, sollte unser Chattertreffen wieder ein großer Erfolg werden.




Baden mit und ohne.............Vom CT Bitburg 2004.....

Lange angekündigt, oft verulkt............und dann war es doch endlich soweit. :D
Der Zoo samt Gefolge machte das Cascadebad in Bitburg unsicher.
Schon im Eingang gab es ein großes Gekicher.
Es waren AOK Gesundheitstage angesagt.
Also wurden flugs kleine Gewinnkärtchen ausgefüllt, in der Hoffnung ein Dauerabo bei dieser Gesundheitskasse zu gewinnen, kostenlos natürlich. *ggg *
In dem Bewusstsein, dass es wohl eher eine Werbeflut im Briefkasten geben wird, steckte jeder so viel Kugelschreiber ein, wie er nur konnte. Um zu antworten natürlich....tz.......tz.
Luftballons lehnten unsere Kleinen aber entschieden ab.
Schade - ich hätte so gern einen gehabt. * schnief*

Nachdem diese erste AOK -Hürde genommen war, ging es in die Kabinen, unter die Duschen und dann ins Bad.
Dippen, tunken, döppen, stuken waren angesagt ......und da kannte unser Zoo kein Pardon.
Die lieben Kleinen wurden getaucht, bespritzt und so richtig gebadet.
Um ihnen den Spaß nicht zu verderben, ließen auch wir uns ein bisschen tauchen. Kinder muss man schließlich bei Laune halten und mein Gott nee, was hatten sie doch für Freude daran.
Nach dieser anstrengenden Prozedur wurden die Kleinen spielen geschickt und die Großen stärkten sich im badeigenen Bisrtro.
Zino hatte die Spendierbadehose an und so stand blitzschnell eine lecker Flasche Sekt auf dem Tisch.
Jana war so leichtsinnig ihre Zigaretten mitzunehmen und nun wurde erst einmal kräftig gepafft und angestoßen.
Das erregte Aufsehen.
Immerhin waren ja AOK Gesundheitstage im Bad. Aber sooo negativ fielen wir wohl gar nicht auf.

Eine nette junge Dame, bewaffnet mit Fotoapparat und Presseausweis, wollte unbedingt Bilder von uns machen. Da wir ja keine Spielverderber sind, setzten wir uns in Positur, steckten uns die nächste Zigarette ins Gesicht und rückten die Sektflasche ins rechte Licht.
Knips.....knips und schon waren wir im Kasten.
Zino entfaltete dann seinen ganzen Badehosencharme und lud die Pressetante ins Youtel ein.
Leider vergeblich, sie widerstand Zinos unwiderstehlichem Charme...........und entschwand.
Wahrscheinlich hatte sie Angst.
So wie sie uns im Bad erlebt hatte, schwante ihr wohl für den Abend schreckliches.
Aber wir kommen jetzt ins Internet...........Beispielhafte Teilnehmer der AOK Gesundheitstage in Bitburg. Angereist aus ganz Deutschland und Österreich.
Steht das unter dem Bild, ist die Pressetante wohl ihren Job los - aber sicher verkauft sie uns als schlechtes Beispiel, was wir ja auch sind. ;-)

Nach diesem berauschenden Erlebnis sammelten uns die Kiddis wieder ein und es ging in die nächste Runde. Rutschen, Tauchen, Entspannungsbecken und dann leider schon wieder Richtung Ausgang. : -(

Aber es hat riesigen Spaß gemacht.........und mit diesem Zoo gehe ich immer wieder gerne baden mit........ oder ohne AOK Gesundheitstage.

Michelle

1. Zwischenbericht vom Berlin CT im Dezember 2005 ... von Ines unter falschem Namen


Guten Morgen - huch, es ist ja schon wieder Mittag

Germa rettet grade noch unseren Käsekuchen, den wir heute morgen schon zusammen gebacken haben und meinte, ich könnte doch so lange schon mal was ins Forum schreiben.
Ihr Wunsch ist mir selbstverständlich Befehl.

Nachdem mich Germa gestern mittag vom Bahnhof abgeholt hatte und wir mit der U-Bahn die in Berlin teilweise oberirdisch fährt und danach mit der Straßenbahn - die teilweise glaub ich auch in den Untergrund geht , zu ihr nach Hause gefahren sind, blieb uns eigentlich nur Zeit, schnell mein Gepäck loszuwerden und noch ein halbes Stündchen zu plaudern, dann mußten wir auch schon wieder los - wir wollten uns ja mit Hazel treffen zum Weihnachtsmärkte unsicher machen.

Am Treffpunkt angekommen suchten wir erstmal 5 Minuten, sind dann zweimal aneinander vorbeigelaufen, bis wir uns dann endlich fanden - zu meiner großen Überraschung war nicht zur Hazel da sondern auch noch das Monchi - mit der hatte ich hier nu wirklich nicht gerechnet *freu*

Dann zogen wir zu viert los - eigentlich wollten wir ja Monchi eine Runde auf dem Kettenkarussell oder der Super-Schaukel (irgendsoein Ding, das dich rumwirbelt und nachher auf dem Kopf stehen bleibt) - spendieren, aber sie weigerte sich standhaft.
Nach Glühwein war uns irgendwie nicht so, aber zu einem Stand an dem es Kartoffelpuffer gab zog es Monchi und mich magisch hin - da mußten wir einfach welche haben *schleck*, die waren aber auch richtig lecker!

Irgendwann kamen wir an einen Stand mit Kerzen in allen Formen und Farben - als Kamel, als Eule, als Drache.... sogar einen Pudel habe ich gefunden, den mußte ich natürlich gleich mitnehmen!
Für Germa erstanden wir zu dritt eine wunderschöne Schneeule - die sie aber erst heute morgen auspacken durfte.

Irgendwann verabschiedete sich Hazel dann und zu dritt zogen wir noch in ein kleines Café, wo wir uns noch einen heißen Kaffee bzw. eine feine heiße Schokolade mit viel Sahne genehmigten. Danach verabschiedeten wir Monchi und fuhren wieder zu Germa nach Hause, wo wir auch recht bald dann ins Bett gingen.

Heute morgen war erstmal Käsekuchen backen angesagt, jetzt wollen wir das schöne Wetter ausnutzen und noch eine Runde spaierengehen damit wir nachher bei Michelle zum Kaffee auch ordentlich Hunger haben und die Vorräte plündern können. Ich hoffe mal, sie hat genug eingekauft...
So , das wars erstmal bis jetzt....

Ganz liebe Grüße auch von Germa

Ines



Wer noch Berichte ab Bitburg 2003, von großen oder kleinen Treffen auf seinem PC hat, Bilder oder Notizen, schickt sie bitte an : Michelle